Erfolgreiche Programmierer feiern Condat-Jubiläum

Presseinformation | 2009-10-19

Imis klingt eigentlich wenig spektakulär. Doch hinter dieser Abkürzung verbirgt sich ein Computerprogramm, mit dem das Bundesamt für Strahlenschutz die radioaktiven Werte in der gesamten Republik erfasst. Entwickelt wurde die dafür nötige Software von den Mitarbeitern des Berliner Unternehmens Condat. Bei soviel Erfolg überrascht es nicht, das Condat zum 30. Jubiläum den Ausbau des Standortes in Alt-Moabit plant.

Das Unternehmen gehört zu den Urgesteinen der Berliner IT-Branche. Gegründet wurde Condat 1979 von Absolventen der Technischen Universität, aus ihren EDV-Beratungen entwickelten sich schnell Softwareprojekte. Mit der Entstehung des Mobilfunkmarktes nutzte auch Condat die neuen Möglichkeiten. 1997 begann die Partnerschaft mit Texas Instruments und der Aufbau von mobilen Kommunikationslösungen.

Im Jahr 2000 wurde aus der GmbH die Condat AG, die sechs Jahre später vom australischen Finanzinvestor David Millhouse übernommen wurde. Die Auftraggeber der Programmierer sind heute unter anderem die Daimler AG, die Deutsche Bahn, die Deutsche Welle und der Mitteldeutsche Rundfunk. "Wir konzentrieren uns auf große Unternehmen", erklärt Dr. Olaf Schemczyk, Vorstandsvorsitzender der Condat AG, mit dem nötigen Selbstbewußtsein.

Der größte Teil der Softwarelösungen sind mittlerweile moderne Internetprodukte für die Bereiche Medien, Mobilität und Umwelt. Vom Programmieren "im Einklang mit der Natur und den Menschen", spricht Dr. Schemczyk, wenn er die Grundsätze der Arbeit des Unternehmens formuliert.